Der Zeremonienmeister

– Aufgaben und Bedeutung eines Wedding Day Managers –

historisch und heute

Ihr plant Eure Hochzeit selbst?

Die Liebe zum Detail in Dekoration, Papeterie von der Einladungs- bis zur Menükarte und die vielen liebevollen DIYs haben Dich nun etwa 1 Jahr lang begleitet.

Du hast mit viel Herz und kühlem Kopf Angebote verglichen und viele hoffentlich tolle Gespräche geführt. So konntet Ihr die Location Eurer Träume, den perfekten DJ für Eure Party und die vertrauensvollste Hochzeitsrednerin bzw. -redner finden.

Toll gemacht! Ganz herzlichen Glückwunsch!!

Diese Zeit wird Euch immer begleiten. Es waren viele Entscheidungen zu treffen, und oft habt Ihr zwei sicher auch diskutiert und Kompromisse geschlossen.

Vielleicht geht Dir folgender Gedanke durch den Kopf:

„Einen Tag lang dreht es sich nur um mich und meine(n) Liebste(n)! Da möchte ich mich entspannt zurücklehnen und alles nur noch genießen.“

Möglicherweise fragst Du Dich auch:

„Was mag an unserem Hochzeitstag alles zu tun sein, und wer kann sich dann um das alles kümmern?“

Brautpaar, Eltern, Trauzeugen – für Euch alle ist dieser Tag einmalig und geht leider so schnell vorbei.

Die Lösung ist der Wedding Day Manager:

Kopf aus – Zauber an!

Fotograf: Patrick Hummel, Wehrheim

Zeremonienmeister Rhein-Main

Meine Berufung als Zeremonienmeister (aka Wedding Day Manager) ist es, mit Euch gemeinsam anhand Eurer Planung einen logischen und strukturierten Tagesablauf zu erstellen und dann anhand dessen durch den Tag zu führen.

Als „gute Fee für einen Tag“ stehe ich für alle möglichen Fragen von Gästen und Lieferanten sowie als Back-Up für Euch zur Verfügung.

Hier einige Beispiele der anfallenden Tätigkeiten:

* Ausstatten der Kirchenbänke mit Kirchenheft und Taschentuch bei Freudentränen,
* Koordinierung der gebuchten Dienstleister vor dem Hochzeitstag und bei Anlieferung,
* Überreichen der vorbereiteten Trinkgeld-Umschlägen für Küster, Organist & Co.
* Shuttles zwischen Trauungsort (Kirche) und Party-Location koordinieren,
* Tischplan aufstellen,
* Verteilen der Gastgeschenke und Namensschilder gemäß Tischplan an den Plätzen,
* zeitgerechte Platzierung der Gäste zum pünktlichen Beginn der Trauung bzw. zum Abendessen,
* Vorbereitung und Koordination DJ und Beiträge am Abend (von Rede über Spiele bis Tanzeröffnung),
* Abhilfe von kleinen Pannen wie einer gerissenen Strumpfhose oder Flecken auf Kleid oder Bluse,
* Verteilen von Wunderkerzen (sofern in der Location erlaubt) zum Eröffnungstanz,
* Verbringen der Geschenke vom Gabentisch (gemeinsam mit den Trauzeugen),
* u.v.m.

Wie arbeiten wir zusammen?

In der letzten heißen Vorbereitungsphase – ca. 8 bis 6 Wochen vor Eurem Hochzeitstag – stehe ich für Fragen rund um den Ablauf zur Verfügung und verständige mich mit Trauzeugen zum Abendprogramm in Koordination von Gastbeiträgen, Tanzeröffnung, Tortenanschnitt und sonstigen Überraschungen für das Paar!

Mir ist für Euch sehr wichtig, dass Ihr den Tag voll und ganz genießen und Euch entspannt feiern lassen könnt. Vertrauen ist dabei unerlässlich.

In einem kostenfreien Erstgespräch finden wir gemeinsam heraus, ob wir zusammen passen.

Erst wenn alles für Euch stimmt und Ihr Euch völlig sicher fühlt kommen wir zusammen.

Klingt das interessant und nach einem Mehrwert für Euch?

Dann zögert nicht und nehmt Kontakt mit mir auf!

Bucht Euch Eure ganz persönliche Mary Poppins für Euren großen Tag und erlebt den ganzen Zauber Eures einzigartigen Ereignisses.

Dank Wedding Day Manager seid Ihr auf der sicheren Seite! Schließlich heiratet Ihr nicht jeden Tag, oder?

Historie des Zeremonienmeisters

In früheren Zeiten war der Zeremonienmeister diejenige Person, der/die dem König bzw. dem Kaiser u.a. direkt unterstellt und zuständig für die Einhaltung des Hofezeremoniells war. Also, um das mal in Bildsprache darzustellen: Im Märchenfilm war das der Herr mit dem langen Stab in der Hand, der damit auf den Boden klopfte und dem Herrscher Ankömmlinge für Audienzen namentlich vorstellte und dabei darauf achtete, dass auch ja der Knicks bzw. die Verbeugung formvollendet geschah. Oder auf dem Ball rief er der Kapelle „Musik, bitte!“ zu.

Heute

Die Katholische Kirche benennt Priester oder auch Diakone zum sog. Zeremoniar. Dieser sorgt unter der Leitung des Bischofs als sein persönlicher Assistent auch dafür, dass der Gottesdienst reibungslos und wie geplant abläuft. Er unterstützt damit den Zelebranten oder Liturgen, der als Vorsteher des Gottesdienstes für die liturgische Leitung verantwortlich ist.

Hintergrundwissen ist zu langweilig?

Dann stellt Euch einfach mal folgendes vor…

Unvorhersehbares bzw. Plan B

Wie es auf jeder Feier so ist: Irgendwas ist immer!

Einiges kann man als Plan B auf dem Schirm haben:  Regenwetter, zum Beispiel. Dann plant man (frau) eben auch eine Schlechtwetter-Variante im Innenbereich der Location parallel zur unüberdachten Gartenparty oder zur Freien Trauung auf der Wiese.
Das lässt sich also gut im Vorhinein organisieren.

Was aber, wenn etwas Unvorhergesehenes passiert?

Stellt Euch doch einmal folgende Szene vor:

Die Braut sitzt gerade mit ihren Liebsten Mädels in den letzten Zügen im Styling. Der Bräutigam lässt sich noch einmal von seinen Trauzeugen den Anzug richten. Schließlich soll die Trauung soll in ca. 30 min. starten. Alle Gäste nehmen so langsam die Plätze ein – jeder ist total aufgeregt und freut sich auf die kommenden Ereignisse des Tages und erst recht auf die Party! Endlich geht es los!

.

Plötzlich klingelt das Telefon: Das Auto des Konditors hatte auf dem Weg einen Unfall, und die Torte ist kaputt!

Dabei sollte sie doch zum Sektempfang an der Location geliefert werden und nach der Trauung als nächstes großes Highlight des Tages dienen?

Und jetzt? Eine Reparatur des tollen Stücks ist möglich, aber auf keinen Fall bis zum Sektempfang in 2 Stunden! Planbar? Meiner Meinung nach als Laie mit kaum vorhandender Planungserfahrung unmöglich!

…und jetzt kommt noch die emotionale Seite: Möchte man so etwas am Tag seiner Hochzeit hören? Möchte man sich den Stress, sich um Ersatz zu kümmern, selbst oder seinen Gästen (Trauzeugen oder Eltern) antun?

Da kann der Profi durchaus behilflich sein:

Ein wenig Flexibilität ist dank gut ausgebautem Netzwerk und reichlich Erfahrung genau das richtige als Back-Up-Lösung. Als Wedding Day Manager „heirate“ ich fast jedes Wochenende!

Ich kümmere mich in diesem Fall um Ersatz oder das Vorziehen eines Programmpunktes ohne, dass das Brautpaar oder die Trauzeugen viel davon mitbekommen und alle entspannt im Tagesablauf weitermachen können.

Bitte bedenkt: Dieser Tag wird so schnell vorbei sein, auch weil sich ein Ereignis ans andere reiht. Gönnt Euch den Luxus einer „Mary Poppins für einen Tag“, die bei Bedarf etwas zaubern und somit auch jeder Gast und jeder Dienstleister kleine Pannen schwerelos überwinden kann:

Kopf aus – Zauber an!